Willkommen bei Albatros

 Aktuelles

Psychologische Beratung für ukrainisch- und russischsprachige Menschen

Ein Team aus ukrainisch- und russischsprachigen Psycholog:innen ergänzt ab dem 1. Dezember 2022 das Unterstützungsangebot des Berliner Krisendiensts. Dort können ukrainisch- und russischsprachige Geflüchtete telefonisch akute Hilfe und Beratung erhalten.

Berliner Krisendienst

Weitere Unterkunft für unbegleitete minderjährige Geflüchtete

Am 26. November 2022 öffnete eine weitere Unterkunft zur Unterbringung und zum Schutz unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter. Im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie kann Albatros dort bis zu 60 Jugendliche unterstützen.

Mehr Infos

Neue Kontaktstelle Pflegeengagement ab 2023

Ab Januar 2023 übernimmt Albatros die Trägerschaft für die Kontaktstelle Pflegeengagement Marzahn-Hellersdorf. Die Kontaktstelle unterstützt durch eine Hilfe- und Selbsthilfestruktur wohnortnah pflegebedürftigen Menschen.

Quarantäneeinrichtung für Geflüchtete weiterhin in Betrieb

Die Corona- und Quarantäne Einrichtung in der Buchholzer Straße 110-140 ist weiterhin in Betrieb. Als Erstaufnahme- und Quarantäneeinrichtung bietet sie medizinische sowie psychosoziale Betreuung für Geflüchtete, auch in Fällen in denen der Infektionsschutz in der ursprünglichen Einrichtung nicht gewährleistet werden kann.

Mehr Infos

Wir sind in tiefer Trauer und können es noch nicht fassen, einen so herzensguten und engagierten Menschen aus der Albatros-Familie so früh verabschieden zu müssen.

Unser Kollege, Mentor und Freund Richard Palm, ist gestorben. Am 8.3.2022 morgens um 5 Uhr ist er nach schwerer Krankheit im Kreise seiner Familie von uns gegangen.

Richard war seit 2003 bei Albatros und hat unseren Träger maßgeblich im Bereich Stadtteil- und Gemeinwesenarbeit geprägt. Schon früh hat er die vielfältige Stadtteilgesellschaft Berlins mit ihren interkulturellen Aspekten über bezirkliche und städtische Projekte mitgestaltet.

Albatros hat durch ihn viele Projekte zur Integration von Menschen gerade auch aus Kriegsgebieten entwickelt und durchgeführt. Richard hat eines der ersten Mehrgenerationshäuser in Berlin gestaltet, generationsübergreifendes Wohnen befördert und gemeinsam mit anderen die Integrationslots:innen in Berlin entwickelt und in die Regelförderung geführt.

Bis zum Schluss hat er trotz seiner schweren Erkrankung an allen Entwicklungen teilgenommen und vielfältige Finanzierungskonzepte entwickelt. Die interkulturelle und interreligiöse Ausrichtung unseres Trägers mit inzwischen über 60 Nationen und Kulturen in unserem Personalkörper ist auch ihm zu verdanken.

Richard lebte seine Arbeit. Seine feine und sensible Art mit Menschen umzugehen, seine spirituelle Seite, die ihn nicht daran hinderte, konkrete politische Netzwerke und Forderungen in Berlin und im Bund durchzusetzen, bleibt uns immer in Erinnerung.

Obwohl seine Erkrankung ihn zunehmend forderte, war er bis zum Ende seines Lebens Teil unserer Runden und Aktivitäten und unterstütze noch jüngst den Kampf gegen die Kürzungen im Integrationsbereich. Für einige war er nicht nur ein Kollege, sondern auch ein Mentor und Freund, der immer bereit war, sein Wissen und seine Erfahrung zu teilen, wodurch er anderen die Möglichkeit bot zu wachsen und sich zu entwickeln. Mit seiner rheinischen Frohnatur motivierte er sein Umfeld zum Mitmachen und vernetzte wo immer sich eine Gelegenheit auftat.

Wir liebten ihn und werden ihn sehr vermissen. Er hinterlässt eine riesige Lücke - nicht nur in unserem Herzen. Wir, die Richard kennen, wissen, dass er ein Mensch ist, den man niemals vergisst.

„Integrationskurse reichen nicht“

"Maryam H. floh 2015 von Afghanistan nach Deutschland. In Berlin ließ sie sich von ihrem Ehemann scheiden, wollte hier ein selbstbestimmtes Leben führen. Ihre beiden Brüder sollen die 34-jährige Mutter zweier Kinder im Juli ermordet haben, um – wie sie meinten – die Ehre der Familie wiederherzustellen. Dafür stehen sie von diesem Mittwoch an vor Gericht. Friedrich Kiesinger und Melanie Rohrer kannten Maryam H. und die zwei Welten, in denen sie lebte. Sie sagen, es müsse mehr für geflüchtete Männer getan werden, um solche Gewalttaten zu verhindern."

(Berliner Zeitung, Nr. 51, Mittwoch, 02. März 2022 – Seite 7)

Albatros-Direkt

Deine Videoberatung aus einer Hand!

Von der Jugendhilfe über das Jobcoaching bis hin zur muttersprachlichen psychosozialen Beratung für Geflüchtete sowie der  Pflegestützpunkte, hilft dieser niedrigschwellige digitale Zugangskanal, Distanzen zu reduzieren und Menschen mit Beratungs- und Koordinierungsleistungen zu erreichen. mehr

MASKABO Masken und mehr

Durch Kooperationen mit gemeinnützigen Trägern und dem Social-Business Aspekt bietet die Pegasus-Initiative MASKABO neben zertifizierten FFP2-Atemschutzmasken, auch Beratung zu Arbeitshygienekonzepten und ermöglicht mehrsprachige psychosoziale Onlineberatung zum wirksamen Schutz und Kompetenz im Rahmen der Corona-Pandemie.

Mehr erfahren Sie hier

Kompetenzzentrum „Pflege 4.0“

Teil-Vorhaben "Wissenstransfer und Netzwerkarbeit"

Das Kompetenzzentrum „Pflege 4.0“ mit seinen Teil-Vorhaben "Wissenstransfer und Netzwerkarbeit" und „Technikerleben“ entsteht in Kooperation mit der Technischen Universität Berlin. Im Ergebnis entsteht ein bundesweit einmaliges Kompetenzzentrum für digitale Lösungen für die Pflege mit dem klaren Fokus auf die Zielgruppe der älteren, pflegebedürftigen oder behinderten Menschen, der (pflegenden) Angehörigen und am Thema Interessierten. Ziel ist, die Bedarfe der Zielgruppe im Bereich Technik und Pflege zu analysieren sowie den Transfer zwischen Nutzer*innen und Industrie (Herstellern und Produktentwicklern) herzustellen. mehr