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Werkstattgespräch - Herausforderungen und Lösungsansätze in der Arbeit mit geflüchteten Männern am 13.09.2022

Im Rahmen des diesjährigen Werkstattgesprächs der DeBUG-Kontaktstelle für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern werden wir uns auf den Aspekt der unterschiedlicheren Geschlechternormen konzentrieren. Mit welchen Herausforderungen sind Männer aus unterschiedlichen Herkunftsregionen/Sozialisationskontexten konfrontiert, wenn sie sich an die neuen Geschlechternormen und -erwartungen in Deutschland anpassen sollen? 

Wir möchten in eine Diskussion darüber treten, wie diese Veränderungen das Leben von männlichen Geflüchteten in Unterkünften für Geflüchtete beeinflussen und parallel eine Plattform für Fachkräfte eröffnen. 

Für weitere Informationen sowie das Progamm klicken Sie hier.

Anmeldung unter: gewaltschutz@albatrosggmbh.de

 

 

Online Fortbildungsreihe für Fachpersonen im Kontext der Arbeit mit Geflüchteten

Auch in 2022 bietet die DeBUG-Kontaktstelle für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern eine Fortbildungsreihe an.

Das Angebot richtet sich an alle Personen, die mit geflüchteten Menschen direkt oder indirekt zusammenarbeiten.
Die bedarfsorientierte Fortbildungsreihe umfasst Themen zur Gewaltprävention in Unterkünften und Handlungsempfehlungen bei Gewaltvorfällen. Drüberhinaus steht die Vernetzung und den Austausch zwischen Fachkräften ebenfalls im Vordergrund.

Zu den Themen und Terminen 2022

Wir sind in tiefer Trauer und können es noch nicht fassen, einen so herzensguten und engagierten Menschen aus der Albatros-Familie so früh verabschieden zu müssen.

Unser Kollege, Mentor und Freund Richard Palm, ist gestorben. Am 8.3.2022 morgens um 5 Uhr ist er nach schwerer Krankheit im Kreise seiner Familie von uns gegangen.

Richard war seit 2003 bei Albatros und hat unseren Träger maßgeblich im Bereich Stadtteil- und Gemeinwesenarbeit geprägt. Schon früh hat er die vielfältige Stadtteilgesellschaft Berlins mit ihren interkulturellen Aspekten über bezirkliche und städtische Projekte mitgestaltet.

Albatros hat durch ihn viele Projekte zur Integration von Menschen gerade auch aus Kriegsgebieten entwickelt und durchgeführt. Richard hat eines der ersten Mehrgenerationshäuser in Berlin gestaltet, generationsübergreifendes Wohnen befördert und gemeinsam mit anderen die Integrationslots:innen in Berlin entwickelt und in die Regelförderung geführt.

Bis zum Schluss hat er trotz seiner schweren Erkrankung an allen Entwicklungen teilgenommen und vielfältige Finanzierungskonzepte entwickelt. Die interkulturelle und interreligiöse Ausrichtung unseres Trägers mit inzwischen über 60 Nationen und Kulturen in unserem Personalkörper ist auch ihm zu verdanken.

Richard lebte seine Arbeit. Seine feine und sensible Art mit Menschen umzugehen, seine spirituelle Seite, die ihn nicht daran hinderte, konkrete politische Netzwerke und Forderungen in Berlin und im Bund durchzusetzen, bleibt uns immer in Erinnerung.

Obwohl seine Erkrankung ihn zunehmend forderte, war er bis zum Ende seines Lebens Teil unserer Runden und Aktivitäten und unterstütze noch jüngst den Kampf gegen die Kürzungen im Integrationsbereich. Für einige war er nicht nur ein Kollege, sondern auch ein Mentor und Freund, der immer bereit war, sein Wissen und seine Erfahrung zu teilen, wodurch er anderen die Möglichkeit bot zu wachsen und sich zu entwickeln. Mit seiner rheinischen Frohnatur motivierte er sein Umfeld zum Mitmachen und vernetzte wo immer sich eine Gelegenheit auftat.

Wir liebten ihn und werden ihn sehr vermissen. Er hinterlässt eine riesige Lücke - nicht nur in unserem Herzen. Wir, die Richard kennen, wissen, dass er ein Mensch ist, den man niemals vergisst.

„Integrationskurse reichen nicht“

"Maryam H. floh 2015 von Afghanistan nach Deutschland. In Berlin ließ sie sich von ihrem Ehemann scheiden, wollte hier ein selbstbestimmtes Leben führen. Ihre beiden Brüder sollen die 34-jährige Mutter zweier Kinder im Juli ermordet haben, um – wie sie meinten – die Ehre der Familie wiederherzustellen. Dafür stehen sie von diesem Mittwoch an vor Gericht. Friedrich Kiesinger und Melanie Rohrer kannten Maryam H. und die zwei Welten, in denen sie lebte. Sie sagen, es müsse mehr für geflüchtete Männer getan werden, um solche Gewalttaten zu verhindern."

(Berliner Zeitung, Nr. 51, Mittwoch, 02. März 2022 – Seite 7)

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Das Kompetenzzentrum „Pflege 4.0“ mit seinen Teil-Vorhaben "Wissenstransfer und Netzwerkarbeit" und „Technikerleben“ entsteht in Kooperation mit der Technischen Universität Berlin. Im Ergebnis entsteht ein bundesweit einmaliges Kompetenzzentrum für digitale Lösungen für die Pflege mit dem klaren Fokus auf die Zielgruppe der älteren, pflegebedürftigen oder behinderten Menschen, der (pflegenden) Angehörigen und am Thema Interessierten. Ziel ist, die Bedarfe der Zielgruppe im Bereich Technik und Pflege zu analysieren sowie den Transfer zwischen Nutzer*innen und Industrie (Herstellern und Produktentwicklern) herzustellen. mehr