Willkommen bei Albatros

 Aktuelles

Drittes Fachgespräch Soziale Psychatrie

Im Anschluss an das dritte Fachgespräch "Seelische Gesundheit in der Krise - Psychosoziale Versorgung in Berlin weiterentwickeln" wurde offiziell das Aktionsbündnis psychische Gesundheit Berlin begründet. Das Bündnis möchte sich verstärkt für eine Vernetzung und engere Zusammenarbeit zwischen den zuständigen Institutionen, Betroffenen und Angehörigen einsetzen.

Zum Pressebericht

Themenschwerpunkt Psychische Erkrankungen und Gewaltprävention

„Das Leben in Großstädten wie Berlin belastet die Psyche und kann Aggressionen freisetzen. Doch Erkrankte sind nicht vermehrt gewalttätig – wenn sie Hilfe bekommen.“
In einem Schwerpunkt des Tagesspiegels spricht unser Geschäftsführer Friedrich Kiesinger über das Verhältnis von psychischen Erkrankungen und Gewalt sowie die Wichtigkeit von Prävention und eines ausgebauten psychologischen Hilfesystems.
Hier kommt ihr zum ganzen Artikel

Spendenprojekte von Albatros

Den Kindern unserer Geflüchtetenunterkunft in der Buchholzer Straße möchten wir einen Zoobesuch ermöglichen, unterstützen Sie das Projekt mit Ihrer Spende.

Mehr Informationen finden Sie hier
oder direkt über den Jetzt Spenden Button!

Jetzt Spenden! Das Spendenformular wird von betterplace.org bereit gestellt.

Stellungnahme zu den Koalitionsverhandlungen in Berlin

Sicherung und Ausbau der psychosozialen Basisstruktur Berlins in der Legislatur 2023 – 2026

Berlin befindet sich momentan in einem Transformationsprozess, getrieben von räumlicher Verdichtung und psychosozialem Stress aus sozialen Herausforderungen und kultureller Differenzierung. Dies führt zu einer Zunahme von Verunsicherung und psychischen Belastungen bis hin zu psychischen Krisen. In dieser Situation kommt dem Gesundheits- und Sozialbereich der Stadt eine besondere Bedeutung zu.
Friedrich Kiesinger

Komplette Stellungnahme

Stand: 17. März 2023

Interview mit dem neuen Team des Berliner Krisendiensts

Das Interview mit dem neuen russisch- und ukrainischsprachigen Team des Berliner Krisendiensts, über ihre Arbeit und die Herausforderungen, gibt es komplett auf russischer Sprache bei Cosmo zu hören.

Zum Interview

Stand: 16.01.2023

Netzwerk der Wärme

Unsere Kontakt- und Beratungsstellen sowie unsere Tageszentren sind Teil des Netzwerks der Wärme. Sie bieten einen warme Ort sowie eine Anlaufstelle für Kontakt und Austausch.

Alle Orte im Netzwerk der Wärme

Wir sind in tiefer Trauer und können es noch nicht fassen, einen so herzensguten und engagierten Menschen aus der Albatros-Familie so früh verabschieden zu müssen.

Unser Kollege, Mentor und Freund Richard Palm, ist gestorben. Am 8.3.2022 morgens um 5 Uhr ist er nach schwerer Krankheit im Kreise seiner Familie von uns gegangen.

Richard war seit 2003 bei Albatros und hat unseren Träger maßgeblich im Bereich Stadtteil- und Gemeinwesenarbeit geprägt. Schon früh hat er die vielfältige Stadtteilgesellschaft Berlins mit ihren interkulturellen Aspekten über bezirkliche und städtische Projekte mitgestaltet.

Albatros hat durch ihn viele Projekte zur Integration von Menschen gerade auch aus Kriegsgebieten entwickelt und durchgeführt. Richard hat eines der ersten Mehrgenerationshäuser in Berlin gestaltet, generationsübergreifendes Wohnen befördert und gemeinsam mit anderen die Integrationslots:innen in Berlin entwickelt und in die Regelförderung geführt.

Bis zum Schluss hat er trotz seiner schweren Erkrankung an allen Entwicklungen teilgenommen und vielfältige Finanzierungskonzepte entwickelt. Die interkulturelle und interreligiöse Ausrichtung unseres Trägers mit inzwischen über 60 Nationen und Kulturen in unserem Personalkörper ist auch ihm zu verdanken.

Richard lebte seine Arbeit. Seine feine und sensible Art mit Menschen umzugehen, seine spirituelle Seite, die ihn nicht daran hinderte, konkrete politische Netzwerke und Forderungen in Berlin und im Bund durchzusetzen, bleibt uns immer in Erinnerung.

Obwohl seine Erkrankung ihn zunehmend forderte, war er bis zum Ende seines Lebens Teil unserer Runden und Aktivitäten und unterstütze noch jüngst den Kampf gegen die Kürzungen im Integrationsbereich. Für einige war er nicht nur ein Kollege, sondern auch ein Mentor und Freund, der immer bereit war, sein Wissen und seine Erfahrung zu teilen, wodurch er anderen die Möglichkeit bot zu wachsen und sich zu entwickeln. Mit seiner rheinischen Frohnatur motivierte er sein Umfeld zum Mitmachen und vernetzte wo immer sich eine Gelegenheit auftat.

Wir liebten ihn und werden ihn sehr vermissen. Er hinterlässt eine riesige Lücke - nicht nur in unserem Herzen. Wir, die Richard kennen, wissen, dass er ein Mensch ist, den man niemals vergisst.